Sternenzauber meets Studenten

Sternenzauber meets Studenten

Wie wichtig und wertvoll unsere „Arbeit“ ist, spüre ich besonders in Gesprächen mit anderen.

Mit Personen, die bisher keine Berührungspunkte dazu hatten.
Wenn ich Ihnen erzähle, wie manche auf Sterneneltern reagieren, sind sie entsetzt, geschockt, wütend.

***Das war doch noch kein Kind***
***Warum bekommt dein Kind einen Namen***

Willst du das hören, wenn du dein Kind in der 30. Schwangerschaftswoche zur Welt bringst?
War das noch kein Kind? Kopf, Rumpf, Beine, Arme, Herzschlag? Was muss dieses Kind tun, um als Kind akzeptiert zu werden?

Umso mehr, erfreute es mich, dass ich durch eine Reihe von Zufällen gebeten wurde, die Düsseldorfer Akademie für Marketingkommunikation zu besuchen.

Sternenzauber & Frühchenwunder e.V. ist ein Kommunikationsprojekt für Studenten geworden?
Klingt skurril, ist aber toll.

Denn sie setzen sich für eine vermeintliche Randgruppe in der Gesellschaft ein. Wenn jede dritte Schwangerschaft betroffen ist, können wir jedoch unmöglich von einer Randgruppe sprechen.

Junge Menschen, die ein Tabu brechen wollen.
Junge Menschen, die betroffen waren von dem, was sie hörten.
Junge Menschen, die Helfen wollen.

„Hallo, wir sind der KWT 15. Das ist der 15. Jahrgang des Tagesstudiengangs Marketing-Kommunikation an der Düsseldorfer Akademie für Marketingkommunikation, der DAMK. Heute war Mandy Kremer bei uns in der DAMK. Mit ihr haben wir über das Thema „Sternenkinder“ gesprochen und unser damit verbundenes Praxis-Projekt gestartet.
Dieses Projekt ist ein sehr wichtiger Teil unseres Studiums.
Mandy Kremer hat uns in angenehmer Atmosphäre über den Wunsch nach mehr und besseren Angeboten für Sternengeschwister berichtet.
Wir wussten zum Beispiel nicht, dass es leider oft vernachlässigt wird, dass auch die Geschwister unter den Umständen leiden.
Nach diesem sehr informativen und offenen Treffen werden wir uns im Rahmen unseres Projektes anstrengen, um diesem viel zu wenig bekannten Problem mehr Öffentlichkeit zu verschaffen.
Wir freuen uns auf dieses Projekt und die weitere Zusammenarbeit.

Kitana Lambertz, Studentin an der DAMK, 05.06.2018“

Inzwischen war ich zweimal in der DAMK.
Ja, auch diesen jungen Menschen stand mal das Wasser in den Augen.
Sie waren emotional berührt, sie waren entsetzt wie mit Sterneneltern umgegangen wird, wie wenig Trost und Empathie sie erfahren.

Wir können den Eltern die Last nicht abnehmen, wir können die Zeit nicht zurück drehen.
Aber wir können ihnen auf unsere Art und Weise die Hand reichen und mit ihnen gehen.

Wenn sich Studenten dieses trauen, warum nicht auch du ???

M.

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