Nachgeburtliche Depressionen

“Nachgeburtliche Depressionen treten bei Müttern nicht selten auf und sind ein vergleichsweise gut beleuchtetes Thema. Weit weniger bekannt ist der Umstand, dass auch frischgebackene Väter betroffen sein können. Das machen Ergebnisse einer neuen Studie deutlich, die sich mit der psychischen Situation von Eltern befasst hat, deren Neugeborenes nachgeburtlich auf einer Intensivstation behandelt werden musste. 33 Prozent der Mütter und 17 Prozent der Väter zeigten Symptome für Depressionen. Während diese bei Müttern mit der Entlassung des Babys aus der Klinik merklich abnahmen, war dies bei den Vätern nicht der Fall.”
“Der unerwartete Unterschied, den wir im Verlauf der Symptome zwischen Müttern und Vätern fanden, nachdem sie ihre Frühgeborenen nach Hause gebracht haben, unterstreicht die Bedeutung der Kontaktaufnahme mit Vätern, die möglicherweise nicht einmal wissen, dass sie Hilfe benötigen oder wohin sie sich in anhaltender Not wenden können.”

Quelle: Fachzeitschrift “Das frühgeborene Kind” und Fachzeitschrift “Pediatrics”

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