đŸ‘¶Das LöwenbabyđŸ‘¶

Die Geschichten unserer Sternchen Bella und Böhnchen habe ich euch schon erzÀhlt und zu guter Letzt, möchte ich euch gerne noch an unserem Löwen teilhaben lassen.

Schon vor unseren beiden Sternchenbabys habe ich mit dem nĂ€hen angefangen und auf NĂ€hseiten immer wieder das Thema Sternchenkinder gesehen. Aber ich hatte zu großen Respekt vor diesem Thema, wollte es nicht zu nah an mich ran lassen und so las ich zwar viele BeitrĂ€ge, aber habe mich nie nĂ€her mit dem Thema auseinander gesetzt. Nach Böhnchen und Bella Ă€nderte sich dies schlagartig. An dem Tag, als ich das Krankenhaus ohne unser Baby verließ, musste ich schnell etwas machen um nicht durch zudrehen. Nach nur wenigen Tagen war ich dann bei diesen wundervollen MĂ€dels, die sich mit dem Thema „Sternchen und FrĂŒhchen“ beschĂ€ftigen. Nach meiner Beitrittsanfrage hatte ich einen wundervollen Empfang, der mir bestĂ€tigte alles richtig gemacht zu haben. Die ersten Wochen nĂ€hte ich gefĂŒhlt 24 Stunden.

Drei Monate, sagten die Ärzte sollen wir warten, unser Seele und meinem Körper Zeit geben das erlebte zu verarbeiten. Nach 2 Monaten machte sich unser kleiner Löwe aber schon auf den Weg. Von Anfang an war die Schwangerschaft von großen Ängsten geprĂ€gt und dass nicht nur wegen unserer Sternchen sondern weil ich von Anfang an mit HĂ€matomen und Blutungen zu kĂ€mpfen hatte. Nach nur 9 Wochen Schwangerschaft mussten wir bereits das 2. Mal ins Krankenhaus, ausgerechnet in unseren Flitterwochen. Ab da an hieß es, liegen. Weihnachten sind wir zu meinem Papa gefahren, meine Schwester war ebenfalls da. Bis dato wusste niemand von unserem Löwenkind. Doch am 1. Weihnachtstag hatte ich mitten in der Nacht so schwere Blutungen, dass wir dachten, wir mĂŒssen auch unser drittes Baby ziehen lassen. Aber unser Löwe hat uns bewiesen dass er kĂ€mpft.

So langsam erzĂ€hlte ich es den MĂ€dels aus der Gruppe, denn auch sie sollten wissen was los ist, zog ich mich an der ein oder anderen Stelle zurĂŒck. Alle fieberten mit uns. Es war ein tolles GefĂŒhl, eine Hand im RĂŒcken zu spĂŒren, die einen stĂ€rkt. Am 8.3. hieß es dann stationĂ€re Aufnahme. Ich war grade mal in der 21 Schwangerschaftswoche. Ab die Zeitpunkt durfte ich nichts mehr, Toilettengang und nur einmal in der Woche duschen, in Begleitung meines Mannes waren erlaubt. Die Ärzte und Schwestern waren sehr abweisend. Meine Sorgen um das Kind wurden kaum ernst genommen, denn ich war ja noch so frĂŒh in der Schwangerschaft, dass man fĂŒr den Löwen nichts getan hĂ€tte. Als ich dann wieder schwere Sturzblutungen bekam, nahm man fĂŒr einen Moment meine Sorgen ernst und ich musste zur Überwachung in den Kreißsaal. Mein Mann wurde informiert. Ein Kinderarzt der Intensiv kam mitten in der Nacht um mich aufzuklĂ€ren.

Irgendwie war ich die einzige, die die Situation nicht realisierte und immer wieder sagte, dass der Löwe heute nicht kommt und was die ganzen Ärzte, Schwestern und Hebammen stĂ€ndig bei mir wollten. An diesem Tag war ich 24+1 und ab da an waren alle bereit zu kĂ€mpfen fĂŒr den kleinen Mann. Drei weitere Wochen hielt der Zwerg noch aus, bevor die Wehen so stark wurden, dass kein Wehenhemmer mehr half und ein Notkaiserschnitt unumgĂ€nglich war. Ich realisierte das ganze schnell, lag ich doch schon die ganze Nacht mit starken Wehen, die kein Wehenschreiber aufzeichnete, im Kreißsaal. Ich hĂ€tte gern noch einen Tag gezogen, denn mein Mann hatte an diesem Tag seine VerkehrsleiterprĂŒfung, aber das Leben spielt anders. Nachdem mein Muttermund bereits 6 cm offen war, gab es keine Wahl mehr. Ab in den OP. Unter Schmerzen setzte man mir die PDA. Der Arzt setzte das Messer an. Mach 2 Minuten setzte der Oberarzt nochmal an. Aber es war wie gehabt, die BetĂ€ubung wirkte nicht. Der Oberarzt fackelte nicht lang und veranlasste eine Vollnarkose.

Als ich wach wurde, lag ich mit Bett wieder im Kreißsaal. Ich fragte meinen Mann die ganze Zeit, wo ist der Löwe, wo bin ich und wo bist du? Das waren die einzigen 3 Fragen. Nach gefĂŒhlten 100x war mein Mann genervt, denn auch er wusste nicht wie es unserem Löwen ging. Ich schlief wieder ein, bis mich jemand am Fuß kitzelte. Der Oberarzt…

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