Vatertag

Heutzutage wird der Vatertag immer öfter auch als Familienfest gefeiert. Die Familie nutzt den Feiertag für gemeinsame Ausflüge oder macht am verlängerten Wochenende einen Kurzurlaub.

Doch nicht jeder Vater kann dies tun. Denn oft ist die Familie nicht komplett. Nicht selten haben sie ein oder mehr Kinder verloren.

Als wenn dies nicht schon schlimm genug wäre, kommt auch noch fehlende Akzeptanz der Gesellschaft dazu oder wohl gemeinte Sprüche wie „Du musst stark sein für deine Frau“, „Indianerherz kennt keinen Schmerz“ …

Aber trauert ein Vater weniger um sein Kind, welches er nie aufwachsen sehen wird? Mit dem er nie auf der Wiese bolzen wird? Mit dem er nie auf dem Feldweg Moped fahren lernt oder am Altar neben ihm steht?

Daher lautet mein sehnlichster #vatertagswunsch, auch stellvertretend für all die anderen Sternenmamis und Sternenpapis:

ANERKENNUNG UND WÜRDIGUNG FÜR UNSERE STERNENKINDER, HILFE UND UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE VERWAISTEN ELTERN.

Das heißt konkret:

Ich brauche …

… eine Gesellschaft, Freunde und Verwandte, die mein verstorbenes Baby als mein Kind anerkennen, es würdigen und wertschätzen, egal, wie lange es innerhalb oder außerhalb des Mutterbauchs gelebt hat. Die mir erlauben, traurig zu sein und um mein Kind zu trauern, und in meinem eigenen Tempo wieder aufzustehen und zu heilen.

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