„Felix“

Das schöne an unserem „Schau-mal-rein-Tag“ ist, dass auch wir dazulernen.
Wenn der „Felix“ als Gast vorfährt, dann schauen wir alle mal rein.

Das zweitbeste Transportmittel nach der Gebärmutter: der Baby-Notarztwagen „Felix“.

Jährlich werden ca. 7000 Frühchen transportiert, die meisten von ihnen im regulären Rettungswagen.
Frühgeborene sollen, soweit es möglich ist, überhaupt nicht transportiert werden.
Dennoch gibt es in einigen Fällen keine andere Möglichkeit, da sie am Geburtsort nicht ausreichend versorgt werden können und deshalb in eine Spezialklinik verlegt werden müssen.
Ein möglichst ruhiger und erschütterungsfreier Transport kann lebensentscheidend sein.

Deshalb wurde 1973 der erste Rettungswagen für Frühgeborene entwickelt.

Was ist das besondere an „Felix“?

„Felix“ verfügt über ein besonderes Dämpfungssystem, welches das Baby „auf Wolken schweben“ lässt.
Schlaglöcher von bis zu 10 cm Tiefe können ausgeglichen werden.

Im „Felix“ werden die Babys quer zur Fahrtrichtung transportiert. Somit werden die Säuglinge nicht den für sie gefährlichen Bremsbeschleunigungen ausgesetzt.

Spezielle Schallschutzmatten in den Radkästen, auf dem Fahrzeugboden, an Wänden und Decke sorgen für einen lautstärkearmen Transport. Akustikmatten in Form eines Delphins im Inneren des Wagens sorgen zusätzlich dafür, dass die Lautstärke im Inneren des Inkubators nicht über 65 dB steigt, das entspricht der Flüsterlautstärke.
Zum Vergleich: Im regulären Rettungswagen herrscht eine Lautstärke von 78-82 dB.

„Felix“ verfügt über den besten mobilen Intensivarbeitsplatz für Neugeborene, den „Dräger Globe-Trotter®️ GT5400“.
Der Intensivarbeitsplatz verfügt über ein gefedertes Unterfahrgestell, Platz für bis zu zwölf Perfusoren und zwei O2-Flaschen sowie eine eigene Stromversorgung.

Warum posten wir diesen Bericht?
Vielen wissen (zum Glück) nicht einmal, dass ein Säugling nicht mit einem regulären Rettungswagen transportiert werden kann. Eine Babyschale kann nicht ausreichend gesichert werden.
Wer macht sich da schon Gedanken, wie ein Frühchen transportiert wird und welche Folgeschäden es auslösen könnte?

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