Helios Klinik Schwerin – August

Heute hat Katharina Kasch unseren Verein in der Helios Klinik in Schwerin vorgestellt. Ich durfte dabei sein und möchte euch meine Eindrücke schildern:

Wir trafen uns gegen 10:00 Uhr am Haupteingang. Katharina kannte den Weg schon, da sie hier Luisa, das kleine Frühchen ihrer Freundin, besuchte. Bepackt mit einer großen Box bunter Frühchenkleidung trafen wir in der Station ein.

Ines Niemann, die Stationsleiterin, begrüßte uns freundlich im Elternzimmer. Von Anfang an haben wir gemerkt, mit wie viel Liebe und Herz sie die Station führt. Wie wichtig ihr die Beziehung zu den Kindern und den Familien ist und wie verantwortungsvoll sie mit ihrer Aufgabe umgeht. Denn eines ist ihr klar, für die Familien ist der Aufenthalt in diesem Teil der Klinik immer ein ganz besonderer. Die Zeit hier vergessen sie nie.

Frau Niemann führt uns über die Station. Überall werden wir mit einem Lächeln empfangen. Besonders beeindruckt hat mich der “stille Raum”, wie ich ihn mal nennen möchte. Ein Raum, in dem die Eltern die letzten Stunden mit ihrem Baby verbringen können, wenn es beschlossen hat, nicht zu bleiben. Und wieder merkt man, wie einfühlsam Frau Niemann und ihr Team in dieser Situation reagieren. Wie sie die Eltern unterstützen, individuell auf sie eingehen und sich bemühen mit dem Vorhandenen einen würdevollen Abschied zu ermöglichen.

Anschließend zeigt sie uns die Frühchen und erklärt, welche Dinge besonders gebraucht werden. Katharina präsentiert unsere mitgebrachten Sachen. Decken, Wickelhemdchen und -bodies, Tippys, Strampler und Handschuhe finden sehr viel Anklang. Aber auch Kerzen, Karten, Mitgebsel und Fotoalben interessieren Frau Niemann. Sie bemüht sich aktuell um einen Fotografen, damit die Eltern ein professionelleres Foto von ihren kleinen Sternchen bekommen. Auch hier können wir vielleicht vermitteln. Einige Dinge konnten wir gleich vor Ort übergeben. Die anderen notieren wir für den nächsten Termin.

Als Katharina dann noch unsere Minimis, Taufaufleger, Storchenbeutel und Körbchen zeigt, merkt man Frau Niemann noch mehr an, wie sehr sie sich freut. Der Kontakt zur Gynäkologie ist gut und sie wird einige Dinge dorthin weiter geben. Aber der große Korb aus Textilgarn wird auf der Station bleiben – ein sehr schöner Ersatz für das sterile Glasbettchen.

Zum Schluss bedanken wir uns bei Frau Niemann für ihre Zeit und schießen noch ein Foto vor einer der bunt bemalten Wände. Das Thema “Wasser” wurde hier aufgegriffen. Sehr passend für die Region mit den vielen Seen. Dazu finden wir sicher ein paar niedliche Inkutiere.

Insgesamt ein sehr gelungender Termin. Ich freue mich wirklich sehr, dass wir nun auch das Krankenhaus unserer Landeshauptstadt mitversorgen dürfen. Es ist so schön, zu sehen, wie das Gute, das wir alle erschaffen, bei denen ankommt, die es so dringend brauchen.

von Dori Nemo

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